Auch unsere 1.Mannschaft kehrte von ihrem Auswärtsspiel in Weißenhasel mit einer Niederlage heim.
Am Ende bleibt nach dem 3:2 für die Gastgeber Vieles hängen: Frust, Selbstkritik, sowie ein Pechvogel des Tages…

Bereits die Vorbereitung auf die Partie war laut Trainer David Siegert „eine einzige Katastrophe“. Spieler, die kurzfristig absagen mussten, oder die noch auf der Autobahn hingen, dazu kam die Irritation über die Anstoßzeit. Die Partie wurde offiziell von 19.00 Uhr auf 18.30 Uhr vorverlegt, da in Weißenhasel kein Flutlich vorhanden ist.
Nach Absprache beider Vereine sollte jedoch der Anstoß um 18.45 Uhr erfolgen – denkste.
„Um 18.25 UHr hat der Schiedsrichter in seine Pfeife gepfiffen, und uns zum Mittelkreis gebeten. Da hatten wir uns gefühlt 10 Minuten warmgemacht – die letzte Ansprache fiel quasi dann auch aus“ berichtet ein deutlich angesäuerter David Siegert selbst am SAmstag noch.

Aber nun zum Spiel. In der Anfangsphase war unsere Mannschaft noch nicht wirklich auf dem Platz. Die Folge: 1:0 für die Gastgeber nach 8 Minuten.
So nach und nach arbeitete sich unsere Elf auf zudem noch schwer bespielbaren Geläuf hinein in die Partie.
Kurz vor der Pause sorgte dann Daniel Grunz mit einem sehenswerten Weitschuss für den verdienten Ausgleich.

Der zweite Durchgang begann so, wie der erste endete. „Wir waren jetzt im Spiel, und es war ein Duell auf Augenhöhe“ so Siegert. „Aber wir bringen uns dann wieder selber in Schwierigkeiten“.
In der 73.Minute entschied der Unparteiische nach Foul vom eingewechselten Steffen Landsiedel auf Elfmeter für den Gastgeber. Dieser Elfer knallte an die Latte, doch der Schiedsrichter ließ ihn wiederholen.
Der zweite Versuch war dann drin, und so rannte unsere Mannschaft erneut hinterher.

Aber auch den zweiten Rückstand konnte man egalisieren. Nach 89 Minuten traf Dominik Dratwa zum 2:2.
Für unseren Trainer zumindest ein Moment, an dem er zufrieden war. „Nach dem Ausglkeich dachte ich prima, Punkt auswärts beim Tabellenführer. Passt“
Doch wieder…denkste.
Nach einem Freistoß für unsere Mannschaft fängt sich unsere Elf einen Konter, Steffen Landsiedel mutiert zum Pechvogel des Tages, nachdem er eine 2:1 Situation nur noch mit der „Notbremse“ lösen kann.
Die Folge: Rot, und Freistoß für den Gastgeber ca. 20 Meter vor dem Tor.

„Was dann passierte, war schon allererste Sahne“. so Siegert. Auch wenn es weh tat.
Marcel Mangold trat zum Freistoß an, und knallte die Kugel laut Siegert „aber sowas von in den Winkel“. Der umjubelte Siegtreffer der Gastgeber.

Siegert war auch am Tag danach noch mehr als bedient, aufgrund der vielen Aufreger vor, während, und nach dem Spiel,
„Wir hätten sportlich den Punkt verdient gehabt, aber schlagen uns mal wieder selbst“.

Eine Möglichkeit zum Frustabbau gibt es bereits morgen. Um 15.30 Uhr empfängt unsere Erste den ESV Weiterode II (in Sorga).

SG: Madzar, Vollmer, Kimmel, Dipp, Grunz, A.Görzen, Dratwa, Lidzba, Arnold, Sieling, Pfaff. Eingewechselt: Stückrath, Türksal, Steffen Landsiedel.

Tore:
1:0 (8.)
1:1 Daniel Grunz (42.)
2:1 (73., Foulelfmeter)
2:2 Dominik Dratwa (89.)
3:2 (90.)