Was viele in den vergangenen Wochen haben kommen sehen, ist nun zumindest zu 99 Prozent sicher, und bedarf nur noch einer offiziellen „Absegnung“. Die Fußball-Saison 2020/2021 wird annuliert.
Nun ist es Zeit, nach vorne zu schauen. Eine Momentaufnahme aus dem Lager unserer SG:

„Grundsätzlich konnte uns natürlich mehr oder weniger egal sein, wie mit der Saison 20/21 umgegangen wird.“ so der stellv. SG-Leiter Marcel Mähler. „Wir stehen im Niemandsland der Tabelle, haben weder mit Auf- noch mit Abstieg etwas zu tun“.
Das andere Vereine in anderen Tabellen-Regionen das natürlich anders sehen, ist für ihn dagegen vollkommen verständlich.

Laut Mähler war der Abbruch im Oktober nicht nur schade, sondern er kam für unsere SG zu einem ungünstigen Zeitpunkt.
„Wir hatten nach dem Trainerwechsel mit Interimstrainer David Siegert ein paar gute Wochen mit reichlich Punkten, und hätten das sicherlich noch gerne ausgebaut.“
Doch nun sei ja ohnehin alles „Schall und Rauch“.

David Siegert ist damit auch die perfekte Überleitung in das Zukunftsgeschehen.
Zunächst einigten sich die SG-Verantwortlichen mit David im Winter sehr unkompliziert darauf, dass er den Trainerposten bis zum Ende der Saison ausübt, nun war man sich ebenso schnell und unkompliziert einig, mit David auch in die Saison 2021/2022 zu gehen.

Das Wort „weitermachen“ passt jedoch für Mähler nicht ganz ins Bild. „Wir haben ja mit ihm noch gar nicht richtig angefangen, daher gab es bei uns im Vorstand überhaupt keine Diskussionen darüber, ihm auch für die neue Saison das Vertrauen zu schenken. „Die paar Wochen, die er während des Spielbetriebs in der Verantwortung stand, waren sehr beeindruckend, so Mähler, und er meine damit nicht nur die nackten Ergebnisse.
Er freue sich jetzt für David, dass er als Trainer mal eine komplette Saison incl. einer richtigen Vorbereitung zur Verfügung habe, um „sein Ding zu machen.“.

Die Tatsache, dass unter der jetzigen Saison ein Strich gemacht wird, und möglichst schnell mit der neuen von vorne begonnen wird, freut auch den Coach selbst.
„Was hätte es in unserem Fall gebracht, eine 3-4 wöchige Vorbereitung zu absolvieren, für 4 Spiele, die wir dann noch in der Hinrunde gespielt hätten, bei denen es für uns eh um nichts mehr geht“ so Siegert, der nun zusammen mit den Verantwortlichen der SG den Blick auf die neue Saison richtet.

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